Das Schloss von Hofstetten hat eine lange Geschichte die bis ins Jahr 1122 zurückgeht.

Da das Schloss früher von einem gefüllten Wassergraben umgeben war, wurde es auch Wasserschloss genannt.

Seit 1974 ist das Schloss in Besitz der Familie Leuschner und ist in all den Jahren behutsam renoviert worden. Die zweite große Gesamtinstandsetzung begann 2003 und endete zum Jahresende 2012. Das heißt aber nicht, dass alle Arbeiten abgeschlossen sind. Trotzdem: So gut wie momentan dürfte sich die Anlage seit 1694 nicht mehr präsentiert haben. Damals hatte Hofbaumeister Jakob Engel seinem Auftraggeber, dem Fürstbischof Johann Euchar Schenk von Castell, das Ende des barocken Umbaus melden können. Doch auch der laufende Unterhalt und der Erhalt des Baudenkmals fordern von uns ihren Tribut.

Heute steht im Schloß zwei Ferienwohnungen und Räume für Festlichkeiten und Events zur Verfügung. Darüberhinaus wurde in einem allerletzten Bauabschnitt der Schloss-Stadel im Einfahrtsbereich, der um 1750 errichtet wurde, umgenutzt. Er kann für private Feiern gemietet werden. Seit 2010 sind außerdem im II. Obergeschoss des Schlosses, den einst fürstbischöflichen Repräsentationsräumen, standesamtliche Trauungen möglich. Mit diesen neuen Funktionen ist die einstige Wasserburg gut gerüstet für die nächsten Jahrzehnte.

Das Schloß hat eine eigene Webseite unter schloss-hofstetten.de

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